DSHS SnowTrex Köln

Volleyball in Köln

DSHS SnowTrex Köln: Halbes Heimspiel in Münster

Wenn die Zweitligavolleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln am Samstag in Münster beim Bundesliganachwuchs des USC auflaufen, so wird es für die Domstädterinnen kein echtes Auswärtsspiel sein. Mit Laura Mertens, Silke Schrieverhoff, Mareike Südmersen und Ike Mersmann (zurzeit verletzt) haben vier Spielerinnen bereits das Trikot des USC Münster getragen. Beruflich oder studienbedingt zog es die vier jedoch vor drei Jahren nach Köln, wo sie zur damals neuformierten Regionalligamannschaft stießen und seitdem sämtliche Erfolge des Teams mitprägten. Ob die DVV-Pokalteilnahme, die Wahl zur Kölner Mannschaft des Jahres 2011 oder auch der jüngste Coup, der Zweitliga-Aufstieg – alles haben die vier Münsteranerinnen mitgemacht.

„Die vier sind fester Bestandteil unseres Teams, vielleicht sogar eine der beiden Herzkammern, ohne sie kann man sich das Team gar nicht mehr vorstellen“, weiß ihr Trainer Jimmy Czimek um ihre Bedeutung für den Kölner Volleyball. „Sie waren ein Geschenk zum richtigen Zeitpunkt, sie prägten und prägen unseren Volleyballstil mit. Ohne sie wäre DSHS SnowTrex Köln nicht da, wo wir jetzt stehen“, ist der Kölner Coach von der „Münsteraner Bande“ restlos überzeugt.

Aus Münster stammenden Wahlkölnerinnen

„Münsteraner Kölnerinnen“ in Aktion: Laura Mertens (links), Silke Schrieverhoff (mittig) und Mareike Südmersen (rechts) im Spiel gegen Leverkusen vor voller Tribüne (Foto: Martin Miseré)

Doch am Wochenende möchten die Wahlkölnerinnen wie auch ihre Mitstreiterinnen keine Geschenke verteilen, sondern am liebsten die Punkte mit nach Köln entführen. Dass das ein hartes Stück Arbeit wird, weiß das Team, denn Münsters Talentschuppen spielt eine fantastische Saison und hat lediglich erst zwei Mal knapp verloren. Gegen Oythe unterlag das Team mit 1:3 und den ungeschlagenen Tabellenführer Leverkusen zwang das Nachwuchsteam sogar in den Tie-Break. Köln hingegen musste am letzten Wochenende eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Bayer einstecken, doch das Team hat die Niederlage mittlerweile im Training entsprechend aufgearbeitet.

„Wir haben an unseren Schwächen, die uns von Leverkusen deutlich aufgezeigt wurden, gearbeitet, und freuen uns, direkt am Samstag die nächste Chance zu bekommen, uns anders zu präsentieren zu können. Das Schöne am Team ist, dass es mit Niederlagen umgehen kann – das hat es auch nach der Auftaktniederlage gegen Emlichheim gezeigt – da rutscht uns jetzt nicht das Herz in die Hose. Die fünf Siege in der Zwischenzeit kommen ja auch nicht von alleine – die hat sich die Mannschaft hart erarbeitet und daran wollen wir am Samstag anknüpfen“, freut sich Jimmy Czimek auf die Partie beim Tabellennachbarn.

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