DSHS SnowTrex Köln

Volleyball in Köln

DSHS SnowTrex Köln im Pokalfinale beim Überraschungsteam Sorpesee

Am kommenden Sonntag, 12. Mai, stehen die Zweitliga-Volleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln definitiv das letzte Mal in dieser Saison auf dem Spielfeld. Um 17 Uhr bestreiten sie das Westdeutsche Pokalfinale beim gastgebenden RC Sorpesee – dem Überraschungsteam der diesjährigen Pokalrunde.

Dem Oberligisten, der in der abgelaufenen Saison ohne eine einzige Niederlage in die Regionalliga aufgestiegen ist und dabei nur 5 Sätze abgab, gelang am vergangenen Wochenende im Pokalhalbfinale genau das, was vor ihm in dieser Spielzeit ausgerechnet nur die Kölnerinnen schafften: ein Sieg über den Zweitligameister Bayer Leverkusen. Dass dieser auch noch mit 3:0 in Sätzen an Deutlichkeit nicht zu überbieten ist, zeigt, welches Potential im drei Klasse tiefer spielenden Team aus dem Sauerland steckt.

„Natürlich sind wir gewarnt“, nimmt Kölns Trainer Jimmy Czimek die Partie verständlicherweise nicht auf die leichte Schulter. „Dass am Sorpesee gute Arbeit gemacht wird, zeigen die Erfolge des immer wieder mit neuen, jungen Spielerinnen antretenden Teams. Sie hätten in dieser Verfassung bestimmt auch zwei Ligen höher in der dritten Liga starten können“, äußert der Kölner Coach Respekt.

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Müssen sich am Sonntag mächtig strecken, um die Angriffe des Gastgebers Sorpesee abzublocken: Laura Mertens und Silke Schrieverhoff vom Team DSHS SnowTrex Köln (Foto: Martin Miseré)

Doch die Kölnerinnen treten mit Sicherheit nicht die lange Fahrt an den Sorpesee an, um mit leeren Händen nach Hause zu kommen. Dass sie dabei ein letztes Mal über sich hinauswachsen müssen, um dem Heimteam Paroli zu bieten, und dass das Spiel kein Selbstläufer wird, wissen die Damen aus der Domstadt nur zu genau. Darauf haben sie sich im Training gewissenhaft vorbereitet. „Auch wenn der Pokal ja bekanntlich seine eigenen Gesetze hat, so kommen wir als Zweitligist natürlich nicht um die Favoritenrolle herum. Wir freuen uns auf eine würdige Partie mit zahlreichen Zuschauern, und hoffen, dass wir nach dem erfolgreichen Zweitliga-Abschlussspiel in Stralsund möglicherweise ein zweites schönes Saisonende erleben dürfen“, wünscht sich Jimmy Czimek ein Happy-End am Sorpesee herbei.

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