DSHS SnowTrex Köln

Volleyball in Köln

DSHS SnowTrex Köln lässt Gladbeck keine Chance

Auch im dritten Spiel der noch jungen Saison gingen die Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln als klare Siegerinnen vom Spielfeld. Mit 3:0 (25:9, 25:17, 25:19) besiegte die Mannschaft von Trainer Jimmy Czimek die Gladbeck Giants. Vor allem in der Deutlichkeit überraschte der Sieg die gut 200 Zuschauer, hatte doch Gladbeck erst im letzten Saisonspiel den letztjährigen Zweitligameister Leverkusen mit 3:2 bezwingen können.

Gladbeck kam in mehrfacher Hinsicht schlecht ins Spiel: Zuerst mussten sich die Gladbecker Fans dem Trommelverbot in der Kölner Halle beugen. Kölns Vorsitzender Thomas Bartel erklärte: „Wir wollen mit dem Trommelverbot keine gegnerischen Zuschauer ärgern – es betrifft ja auch uns selber. Aber in unserer Heimspielhalle haben wir eine solch große Hallproblematik, dass bereits eine einzige Trommel den übrigen Zuschauern das gesamte Volleyballspiel verderben kann.“

Als nächstes hatte es der Kölner Hallensprecher beim Einlaufen des Gästeteams besonders eilig – Gladbeck hatte bereits hier – allerdings zu Recht – Mühe, dem Kölner Tempo zu folgen.Als dann auch noch die DSHS SnowTrex Köln-Volleyballerinnen im ersten Satz loslegten wie die Feuerwehr, muss Gladbeck sich endgültig wie im falschen Film gefühlt haben. Durch druckvollen Service von Kapitänin Marina Wagner erspielte sich Köln schnell eine 5:0-Führung und setzte sich weiter über 11:3 ab. Kölns Zuspielerin Mareike Südmersen verwandelte einen 12:7-Vorsprung wiederum mit gutem Aufschlagspiel in eine 20:8-Vorentscheidung.

DSHS SnowTrex Köln lässt Gladbeck keine Chance (Foto: Martin Miseré)

Steuerte mit ihrer sicheren Annahme einen großen Teil zum Kölner Sieg bei: Kölns Annahme-Libera Leonie Knauf (Foto: Martin Miseré)

Obwohl sich die Kölnerinnen vom überragenden ersten Satz nicht blenden lassen wollten, starteten sie dennoch mit zahlreichen Eigenfehlern in den zweiten Durchgang und lagen schnell 2:6 und 4:9 zurück. Doch dann kam die Zeit von Silke Schrieverhoff. Zuerst im Aufschlag, später mit gewaltigen Blocks brachte sie ihr Team nach vorne und zu einem 25:17-Satzerfolg. Der dritte Durchgang begann wie der Zweite aufgehört hatte und schnell lag Köln mit 10:6 vorne. Doch Gladbeck übernahm durch eigene Angriffsfehler von Köln in dieser Phase mit 11:10 die Führung. Kölns Trainer reagierte, nahm früh seine beiden Auszeiten und störte damit den Gladbecker Rhythmus. Bei 14:14 setzten sich die Kölnerinnen erneut Punkt für Punkt ab, bis es der für den Matchball eingewechselten Viola Torliene in ihrem Saisondebüt für das DSHS SnowTrex-Team vorbehalten war, das Match mit einem harten Angriff zu beenden.

„Zuerst einmal möchte ich mich bei meinen beiden Co-Trainern Fabian Tobias und Marc d’Andrea bedanken, ohne die das Spiel hier heute nicht so klar für uns ausgegangen wäre“, lobte Kölns Trainer Jimmy Czimek seine beiden Assistenten nach der Partie. „Sie haben in der Woche den Gegner auf Basis der bisherigen Saisonspiele hervorragend analysiert, so dass wir heute die Gladbecker Schwächen perfekt ausnutzen konnten. Denn die beiden Schnellangreiferinnen von Gladbeck, beides ehemalige Erstligaspielerinnen, sind nicht zu unterschätzen. Wir konnten beide jedoch mit unserem Service nahezu vollständig aus dem Spiel nehmen. Ansonsten hat heute jede Spielerin von uns auf dem Spielfeld ihr Können mit tollen Aktionen unter Beweis stellen können. Hervorheben möchte ich jedoch die Leistung von Leonie Knauf, die auf der Annahme-Libero-Position eine nahezu fehlerfreie Leistung gezeigt hat“, verteilte Kölns Coach nach dem Spiel zurecht Komplimente.

Nun haben die Kölnerinnen erneut zwei Wochen spielfrei, bevor es am 3. November zum nächsten Ligaspiel in den hohen Norden nach Kiel geht und dann am Mittwoch, dem 6. November um 19:30 Uhr, endlich das Pokalhighlight gegen den Erstligisten MTV Allianz Stuttgart steigt.

 

Für DSHS SnowTrex Köln spielten: Steffi Bahr, Judith Bleuel, Linda Büsscher, Laura Feldmann, Kerstin Freudenhammer, Larissa Hansen, Leonie Knauf, Laura Mertens, Katja Sallie, Ruth Scheuvens, Silke Schrieverhoff, Mareike Südmersen, Viola Torliene, Marina Wagner

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