DSHS SnowTrex Köln

Volleyball in Köln

Nach Vilsbiburg wartet Rudow Berlin auf DSHS SnowTrex Köln

Ihren Saisonhöhepunkt haben die Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln mit dem sensationellen Spiel gegen den amtierenden Pokalsieger Vilsbiburg bereits hinter sich – umso schwerer wird die nächste Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Jimmy Czimek. Am Sonntagnachmittag treten die Domstädterinnen beim Hauptstadtclub Rudow Berlin an – seit Jahren ein umkämpftes Duell, welches meist über die volle Distanz von fünf Sätzen geht.

In diesem Jahr sind die Berlinerinnen, die die Zweitligasaison mit einem extrem kleinen Kader von nur zehn Spielerinnen bestreiten, ähnlich wie die Kölnerinnen schlecht gestartet. Doch nach drei Niederlagen konnten die Berlinerinnen in den letzten beiden Spielen jeweils Siege einfahren – der Trend geht also klar nach oben.

Nach Vilsbiburg wartet Rudow Berlin auf DSHS SnowTrex Köln (Foto: Martin Miseré)

Gut abgesichert: Der Angriff von Kölns Diagonalangreiferin Laura Feldmann, hier im Spiel gegen Vilsbiburg, wurde vom kompletten Team gesichert (Foto: Martin Miseré)

Doch auch bei den Kölnerinnen findet das durch viele Neuzugänge veränderte Team spielerisch immer besser zueinander. In den letzten Spielen konnten der Tabellenerste Oythe und der -zweite Emlichheim klar mit 3:0 besiegt werden. Auch das Pokalspiel gegen den Top-Erstligisten Vilsbiburg lässt aufhorchen. Hier konnte sich das junge Kölner Team im ersten Satz zwei Satzbälle erspielen, unterlag in diesem wie auch im dritten Durchgang nur knapp mit zwei Punkten Unterschied.

„Natürlich ist das Spiel in Berlin nach diesem Pokalknüller das schwerste in dieser Saison, doch ich hoffe, dass bis dahin die Müdigkeit, die das Mittwochsspiel bei uns hinterlassen hat, verflogen ist und wir uns an unsere Leistung aus dem Vilsbiburg-Spiel erinnern können. Wenn wir das schaffen, dann mache ich mir keine Sorgen“, weiß Kölns Trainer Jimmy Czimek um die Gefahr im ersten Ligaspiel nach der Pokalzeit. Mit einem Sieg können sich die Kölnerinnen nicht nur Stück für Stück weiter in der Tabelle nach oben arbeiten, sondern hätten auch eine kurzweiligere Heimfahrt vor sich – zwei Gründe, am Sonntag hochmotiviert in die Partie zu gehen.

zurück zur Übersicht